1 - Unruhe vor dem Sturm

NVIDIA schlägt mit einer Monster-Grafikkarte um sich. Nun muss der Hersteller beweisen, dass er ATi und die erfolgreiche Radeon 9700 PRO wirklich vom Thron stürzen kann.
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Nachdem NVIDIA die neue GeForceFX-GPU im November auf der Comdex in Las Vegas vorgestellt hatte, war die Spannung groß. Die Ankündigung, bereits im Dezember erste Samples herausgeben zu können, konnte aber nicht eingehalten werden. Umso erstaunlicher ist die Hektik, mit der NVIDIA die Karten nun endgültig vorstellt. Gerade einmal 3 Tage bleiben uns, um die Karte testen zu können. Zu knapp, um der Karte in allen Belangen auf den Zahn zu fühlen, aber genug, um einen umfassenden Überblick über die Leistung des Chips zu bekommen.

GeForceFX-GPU im Detail

Die Features der GeForceFX GPU haben wir bereits im November ausführlich vorgestellt (GeForceFX - NVIDIA auf dem Weg nach Hollywood? ). Hier noch mal eine Zusammenfassung.

Wie die ATI Radeon 9700 ist die GeForceFX eine DirectX 9 Karte. Die neue Version von Microsoft's 3D API erlaubt durch die neue Floating Point Genauigkeit u.a. deutlich präzisere Effekte als sie mit DirectX 8 möglich sind. Auch der Umfang von Pixel- und Vertexshader Programmen ist deutlich gewachsen. Nun sind auch Loops und Schleifen innerhalb der Shaderprogramme möglich.

NVIDIA begnügt sich aber nicht einfach mit DirectX 9, sondern geht sogar darüber hinaus. GeForceFX kann längere und komplexere Shader Programme ausführen und erlaubt damit komplexere Effekte (GeForceFX - NVIDIA auf dem Weg nach Hollywood? ). Um das Erstellen solcher Shader zu ermöglichen, hat NVIDIA den Cg Compiler veröffentlicht. Da Spiele, die Möglichkeiten von DirectX9 ausnutzen, derzeit noch nicht in Sicht sind, ist es schwer zu beurteilen, was der Anwender von dieser erweiterten Programmierbarkeit hat. Schaden kann sie aber freilich nicht.


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